Von Äpfeln und Birnen

Von Äpfeln und Birnen

Worauf du achten musst, wenn du Textildrucker miteinander vergleichst.

Das Angebot für Textilveredelung ist groß. Da ist es ein Leichtes, sich mehrere Angebote einzuholen – könnte man meinen. Die verwendeten Veredlungstechniken sind vielfältig und zum Teil nicht so trivial. Gleiches gilt für die Auswahl und Qualität von Textilien.

Und genau an dieser Stelle solltest du vermeiden, „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen und deine Wahl auf einer falschen Grundlage zu treffen. Unserer Meinung nach gehören mehr Aspekte als nur der Preis dazu. Folgende 5 Punkte solltest du beachten:

  1. T-Shirt ist nicht gleich T-Shirt
    – Produkte und Hersteller unterscheiden sich oft deutlich in der Qualität
    – Ein 150-Gramm-Shirt scheint sich kaum von einem 180-Gramm-Shirt zu unterscheiden. In der Realität ist es das aber schon so.
    – Kennst du den Unterschied zwischen Open-Garn, ringgesponnenem und gekämmten Garn? Solltest du aber.Tipp: Lass dir genaue Typangaben und Eigenschaften von Shirts geben, damit du die Chance hast, die Qualität und Hersteller zu vergleichen. Am besten lässt du dir das Datenblatt zu den Textilien geben.
  2. Materialien – Entscheidend für die Haltbarkeit des Prints ist die Qualität des Materials:
    – Transferfolie ist nicht gleich Transferfolie
    – Tinte ist nicht gleich Tinte
    – Drucker ist nicht gleich Drucker
    Getreu dem Motto: Wer billig kauft, kauft doppelt – geht die Verwendung von geringer Materialqualität einher mit der schlechten Haltbarkeit des Prints. Günstige Transferfolie liefert einen super Preis, aber dauerhaft immer schlechte Ergebnisse. Die Frage ist, was dir wichtiger ist.Tipp: Lass dir genaue Typangaben der Transferfolie oder der Druckart geben – am besten auch die Maschinenbezeichnung und Tintensorte. Denn so kannst du vergleichen, ob dein Druck z.B. mit einer Industriemaschine oder Hobbymaschine gedruckt wird. Der Unterschied besteht in der Brillanz und der Haltbarkeit des Druckes.
  3. Muster-Service
    Textilhersteller und ihre Größen sind oft Interpretationssache. Wie ein Hersteller entscheidet, was eine M-Größe oder L-Größe ist, erschließt sich uns zum Teil selbst nicht. Daher ist es wichtig, dass man sich Muster geben lassen kann, um diese anzuprobieren, sonst kann es zum bösen Erwachen kommen. Wenn ich bei H&M eine M-Größe trage, gilt das noch nicht für Textilien aus dem Großhandel für Textilveredelung.Tipp: Schau, ob du für deinen Vergleich auch Muster erhalten kannst und wie der Kundenbetreuer reagiert. Dies bedeutet nämlich zusätzlichen Aufwand. Nur wenn das Ergebnis wichtiger ist als der Euro in der Kasse, hast du eine gute Adresse erwischt.
  4. Druckmuster/Designfreigaben
    Kommunikation ist alles – sagt man immer. Und dennoch entstehen die größten Probleme durch Missverständnisse. Wenn drei Leute dasselbe Bild aus dem Gedächtnis heraus beschreiben sollen, kommen drei unterschiedliche Bilder heraus. Das Gleiche gilt auch für die Vorstellung und Beschreibung von dir als Kunden und das Verständnis des Textildruckers. Aus dem Grund sollte sich der Kundenberater die Mühe geben, dir eine detaillierte Darstellung/Designvorlage zur Verfügung zu stellen, so wie er es verstanden hat. Dies solltest du zur Freigabe bekommen, damit das Ergebnis deinen Wünschen entspricht.
  5. Was ist, wenn es mal nicht lief?
    Gut, der Punkt kann im Vorfeld nur schwer verglichen werden, dennoch kann man danach fragen. Was passiert, wenn etwas nicht so geworden ist wie gewünscht?
    Wir sind alles Menschen und Maschinen haben auch ihren eigenen „Kopf“. Es kann immer mal was schiefgehen, was besonders bei Kundenware sehr schade ist. Was aus unserer Sicht eine wichtige Frage ist: Wie gehe ich als Unternehmen mit Reklamationen um? Die gehören nun mal zum Geschäft und lassen sich leider nicht immer vermeiden. Demnach solltest du in Erfahrung bringen, welche Erfahrungen andere Kunden gemacht haben. Speziell in dem Fall, wo es zu einem Fehler kam. Wurde dieser abgespeist oder wurde alles getan, um den Kunden mit einem guten Gefühl zu „entlassen“?

FAZIT:
Aus unserer Sicht ist der Preis nur ein Punkt von vielen. Es gibt Rahmenbedingungen und Qualitätsunterschiede, die man bei seiner Entscheidung einbeziehen sollte, um nachhaltig ein gutes Ergebnis zu bekommen und sein neues Textil mit Stolz tragen zu können.

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Wie pflege ich mein bedrucktes Textil?

Wie pflege ich mein bedrucktes Textil?

Um lange etwas von deinem neuen Lieblingsshirt oder Firmenshirt zu haben, sollten meine Pflegehinweise möglichst beachtet werden.

Regel Nr. 1: Vergiss das Waschetikett im Shirt
Mit dem individualisierten Druck erlischt die vom Hersteller eingenähte Waschvorgabe.
Wir empfehlen, die Kleidungsstücke auf links gedreht bei einer Temperatur von 30-40 °C zu waschen.

Regel Nr. 2: Tinte und Bleiche mögen sich nicht
In Vollwaschmitteln und Waschmitteln für weiße Wäsche oder Fleckenlöser sind Bleichmittel enthalten, die dem Textildruck erheblich zu schaffen machen. Es kommt zum Ausbleichen oder sogar zum Ablösen des Prints. Aus diesem Grund immer auf Fein- oder Colorwaschmittel setzen: Sie halten die Wäsche genauso sauber.

Regel Nr. 3: Hitze ist doof
Veredelte Textilien – vor allem mit Transferfolie oder auch dunkle Textilien mit Weiß-Prints – dürfen nur luftgetrocknet werden. Ein Trockner mit hoher Hitze zerstört die Prints. Folien und Weißtinten, die durch Hitze fixiert werden, werden wieder aufgeweicht. Die Folge: Die Prints lösen und verkleben sich.

Regel Nr. 4: Alles ist dehnbar
Baumwolle ist ein Naturprodukt und verhält sich auch so. Je nachdem, wo die Baumwolle herkommt und wie sie im gesamten Produkt behandelt wurde, verhält sie sich unter Umständen beim Waschen. Baumwolle, die nach dem Waschen etwas geschrumpft ist, lässt sich im feuchten Zustand wieder in Form bringen.

Tipp: Das gilt auch, wenn ihr Baumwollteile – ohne Print – in den Trockner gebt und diese danach etwas kleiner sind. Wenn ihr diese dann wieder wässert, könnt ihr sie wieder in Form bringen. Hintergrund ist, dass die Fasern an Wasser verlieren und sich damit zusammenziehen.

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Unser erster TV-Auftritt

Unser erster TV-Auftritt

Am 24.08.2018 um 19.00 Uhr war es soweit, unser erstes ausgestrahltes TV-Interview.
Wer es verpasst hat, kann es sich gern über folgenden Link anschauen (ab Minute 15:50)
Viel Spass beim anschauen.

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